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LSG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 19.01.2017 - 6 U 16/13
Unfallversicherung - Körperschaden; Änderung; Verschlimmerung; Minderung der Erwerbsfähigkeit; Verletzterente; MdE; Berufskrankheit; Meniskusschaden; Lendenwirbelsäulenerkrankung
1. Wird eine Verletztenrente iSv § 1154 Abs 1 Satz 1 RVO noch nach dem festgestellten Grad des Körperschadens nach dem Recht der DDR weiter gezahlt, erfolgt im Falle einer Änderung eine Überprüfung der Minderung der Erwerbsfähigkeit nach § 1154 Abs 1 Satz 2 RVO wie bei einer Erstfeststellung.
2. Ein Anspruch auf Erhöhung der Verletztenrente besteht auch in diesem Fall nur unter der Voraussetzung von § 73 Abs 3 SGB VII.
3. Auch ein Anspruch auf Zahlung des Verschlimmerungsanteils auf eine abgefundene Rente entsteht in diesem Fall nur unter der Voraussetzung von § 76 Abs 3 SGB VII iVm § 73 Abs 3 SGB VII.
Normenkette:
SGB VII § 214 Abs. 3
,
RVO § 1154 Abs. 1 S. 1
,
RVO § 1154 Abs. 1 S. 5
,
RVO § 1154 Abs. 1 S. 2 Nr. 2
,
SGB VII § 73 Abs. 3
,
SGB VII § 76 Abs. 3
,
SGB VII § 56 Abs. 2 S. 3
Vorinstanzen: SG Halle 04.12.2012 S 19 U 133/10
Die Berufung wird zurückgewiesen.
Kosten sind nicht zu erstatten.
Die Revision wird nicht zugelassen.

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