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LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 19.12.2013 - 4 P 21/13
Keine kostenfreie Barauszahlung von Geldleistungen in der sozialen Pflegeversicherung
Das Verlangen, die Auszahlung von Pflegegeld persönlich an der Wohnungstür zu erhalten, ist regelmäßig "unangemessen" iSv § 33 Satz 2 SGB I. In derartigen Fällen kann der Leistungsträger üblicherweise die Zahlung durch Postbaranweisung oder "Zahlungsanweisung zur Verrechnung" vornehmen und auf diese Weise seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen.
Normenkette:
BGB § 7 Abs. 1
,
SGB I § 33 S. 2
,
SGB I § 47 Abs. 1
,
SGB XI § 37 Abs. 1
,
SGG § 86b Abs. 2 S. 2
Vorinstanzen: SG Magdeburg 16.09.2013 S 24 P 75/13 ER
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
Kosten sind nicht zu erstatten.
Der Beschluss ist unanfechtbar.

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