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LSG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 22.11.2012 - 5 AS 140/10
Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende; Berücksichtigung einer Erbschaft als Einkommen; Aufteilung auf einen angemessenen Zeitraum; Aufrechterhaltung des Krankenversicherungsschutzes
Bei der Anrechnung einmaliger Einnahmen ist eine Verteilung auf einen längeren Zeitraum, sodass ein geringer Restanspruch auf SGB II-Leistungen zur Aufrechterhaltung des Kranken - und Pflegeversicherungsschutzes verbleibt, dann nicht angezeigt, wenn die Einnahme nicht vollständig angerechnet wird, und sie ausreicht, um im Anrechnungszeitraum den grundsicherungsrelevanten Bedarf und die Beiträge für eine freiwillige Kranken- und Pflegeversicherung zu decken.
Normenkette:
Alg II-V § 2 Abs. 3 S. 3
, ,
SGB I § 39 Abs. 1
,
SGB II § 11 Abs. 1 S. 1
Vorinstanzen: SG Magdeburg 16.02.2010 S 2 AS 1054/08
Die Berufung wird zurückgewiesen.
Außergerichtliche Kosten sind nicht zu erstatten.
Die Revision wird zugelassen.

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