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LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 25.08.2014 - 9 AL 234/14
Prüfung der Bewilligung ratenfreier Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts für eine Klage gegen die vorläufige Ablehnung von Arbeitslosengeld wegen evtl. verwirklichter Sperrzeiten und die vorläufige Minderung der Anspruchsdauer um insges. 97 Tage Anwendbarkeit des § 328 Abs. 1 S. 1 SGB III als Rechtsgrundlage für eine vorläufige Leistungsablehnung
1. Der Adressat eines Verwaltungsakts kann auch gegen eine vorläufige Belastung Widerspruch einlegen.
2. Als Rechtsgrundlage für eine vorläufige Leistungsablehnung kommt § 328 Abs. 1 S. 1 SGB III nicht in Betracht.
Normenkette:
SGG § 73a Abs. 1 S. 1
,
ZPO § 114 S. 1
,
ZPO § 115
,
ZPO § 121 Abs. 2
,
SGB III § 328 Abs. 1 S. 1
,
SGG § 177
Vorinstanzen: SG Gelsenkirchen 16.07.2014 S 4 AL 164/14
Tenor
Auf die Beschwerde der Klägerin wird der Beschluss des Sozialgerichts Gelsenkirchen vom 16.07.2014 abgeändert. Der Klägerin wird für das Klageverfahren vor dem Sozialgericht Gelsenkirchen ab dem 17.06.2014 ratenfreie Prozesskostenhilfe bewilligt und Rechtsanwalt Q aus N beigeordnet. Kosten sind im Beschwerdeverfahren nicht zu erstatten.

Entscheidungstext anzeigen: