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LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 09.07.2014 - 11 SF 369/12
Geltendmachung einer Entschädigung nach §§ 198 ff. GVG wegen unangemessener Dauer eines Gerichtsverfahrens Entstehung eines komplexen Streitgeschehens aufgrund einer Vielzahl anhängig gemachter gerichtlicher Verfahren (hier mindestens 30 gerichtliche Verfahren in den Jahren 2008 bis 2011) Auswirkungen des engen Zusammenhangs zweier Rechtsstreitigkeiten (hier Geltendmachung von weitgehend gleichen Ansprüchen allein mit dem Unterschied unterschiedlicher Leistungszeiträume)
Hat der Kläger eine Vielzahl von gerichtlichen Verfahren anhängig gemacht und ist dadurch ein höchst komplexes Streitgeschehen entstanden, vergrößern sich die nicht als Verzögerungszeit zu berücksichtigenden Zeitspannen u.a. für die Meinungsbildung des Gerichts ganz erheblich.
Normenkette:
GVG § 198
,
ÜGG Art 23
,
SGG § 202
,
GVG § 200 S. 1
Vorinstanzen: SG Duisburg S 49 (32,38) AS 45/09
Tenor
Die Klage wird abgewiesen. Der Kläger trägt die Kosten des Rechtstreits. Die Revision wird nicht zugelassen.

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