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LSG Bayern, Urteil vom 21.05.2019 - 3 U 332/16
Anerkennung von Unfallfolgen nach einem Eishockeyunfall Haftungsbegründende Kausalität zwischen einem Unfallereignis und einer Septumdeviation Beurteilung der Ursachenzusammenhänge im Unfallversicherungsrecht Grundsatz der conditio sine qua non
1. Zur Beurteilung der Ursachenzusammenhänge im Unfallversicherungsrecht ist zunächst eine Kausalitätsprüfung im naturwissenschaftlich-philosophischen Sinn durchzuführen.
2. Die Kausalitätsprüfung beruht auf der Äquivalenztheorie, nach der jedes Ereignis Ursache eines Erfolges ist, das nicht hinweg gedacht werden kann, ohne dass der Erfolg entfiele (conditio sine qua non).
Normenkette:
SGB VII § 7 Abs. 1
,
SGB VII § 8 Abs. 1
Vorinstanzen: SG Regensburg 22.07.2016 S 5 U 322/14
Tenor
I.
Auf die Berufung der Beklagten wird der Gerichtsbescheid des Sozialgerichts Regensburg vom 22. Juli 2016 aufgehoben und die Klage abgewiesen.
II.
Die außergerichtlichen Kosten des Klägers werden nicht erstattet.
III.
Die Revision wird nicht zugelassen.

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