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LSG Bayern, Urteil vom 23.07.2015 - 7 AS 546/14
Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende; Zulässigkeit einer Nichtigkeitsfeststellungsklage im sozialgerichtlichen Verfahren; Beschränkung der rückwirkenden Überprüfung von Bescheiden ab dem 1.4.2011
1. Die Nichtigkeitsfeststellungsklage ist nicht subsidiär; vorher muss der Kläger bei der Behörde keinen Antrag auf Feststellung der Nichtigkeit stellen und ggf. mittels einer Verpflichtungsklage auf Rücknahme des nichtigen Verwaltungsaktes gegen die Behörde vorgehen.
2. Bei einer Nichtigkeitsfeststellungsklage wird nur über die Nichtigkeit des Bescheides, nicht aber über die Gewährung höherer Leistungen entschieden.
Normenkette:
SGB II § 40 Abs. 1 S. 2
,
SGB X § 40 Abs. 1
,
SGB X § 40 Abs. 2 Nr. 4
,
SGB X § 40 Abs. 2
,
SGB X § 44 Abs. 1 S. 1
,
SGB X § 44 Abs. 4 S. 1 bis S. 3
,
SGB X § 44
,
SGG § 55 Abs. 1 Nr. 4
Vorinstanzen: SG Augsburg 16.06.2014 S 11 AS 543/12
Tenor
I.
Die Berufung gegen das Urteil des Sozialgerichts Augsburg vom 16. Juni 2014, S 11 AS 543/12, wird zurückgewiesen.
II.
Außergerichtliche Kosten sind nicht zu erstatten.
III.
Die Revision wird zugelassen.

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