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LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 09.11.2017 - 6 VG 2118/17
Anspruch auf Beschädigtenversorgung in Fällen des sexuellen Missbrauchs von Kindern Anforderungen an das "Glaubhafterscheinen" im Sinne des § 15 S. 1 KOVVfG Erforderlichkeit näherer Angaben aus eigener Erinnerung
1. Der Anwendungsbereich des § 15 S. 1 KOVVfG ist bei einer Beweisnot des Opfers nur eröffnet, wenn eine Erinnerung an den behaupteten schädigenden Vorgang vorhanden ist.
2. Auf nicht bewusst Erlebtes deutet die ernsthafte Möglichkeit suggestiver Einflüsse bei intensiven Gesprächen, Befragungen und Nachforschungen durch Autoritätspersonen mit entsprechenden Voreinstellungen und Erwartungen hin.
Normenkette:
BVG § 31
,
KOVVfG § 15 S. 1
,
OEG § 1 Abs. 1
Vorinstanzen: SG Stuttgart 21.04.2017 S 26 VG 2556/16
Tenor
Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Sozialgerichts Stuttgart vom 21. April 2017 wird zurückgewiesen.
Außergerichtliche Kosten sind auch im Berufungsverfahren nicht zu erstatten.

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