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BSG, Urteil vom 15.11.2012 - 8 SO 3/11
Anspruch auf Übernahme der Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung während des Bezugs von Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII
1. Der durch existenzsichernde Leistungen zu deckende Bedarf entsteht, soweit es die Übernahme von Beiträgen zur freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung und daraus resultierenden Beiträgen zur sozialen Pflegeversicherung betrifft, erst mit der Fälligkeit der Beiträge.
2. Säumniszuschläge und Mahngebühren für entsprechende Beiträge gehören zu den übernahmefähigen Kosten der Sozialhilfe, wenn dem Bedürftigen die Leistungen vom Sozialhilfeträger rechtswidrig nicht gewährt wurden.
Fundstellen: NVwZ-RR 2013, 6, NVwZ-RR 2013, 765
Normenkette:
SGB XII § 32 Abs. 3
,
SGB I § 2 Abs. 2
,
SGB II § 26
Vorinstanzen: LSG Baden-Württemberg 22.12.2010 L 2 SO 2832/10 , SG Freiburg 05.05.2010 S 4 SO 5546/09
Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg vom 22. Dezember 2010 aufgehoben und die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an dieses Gericht zurückverwiesen.

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