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BSG, Urteil vom 27.01.2005 - 7a/7 AL 32/04
Erstattungspflicht des Arbeitgebers beim Arbeitslosengeld, Befreiungstatbestand
1. Eine einschränkende Auslegung von § 147a Abs. 1 S. 2 Nr. 3 SGB III dahingehend, dass auch auf Wunsch des Arbeitslosen geschlossene Aufhebungsvereinbarungen den Befreiungstatbestand erfüllen, ist nicht zulässig.
2. Der Arbeitgeber kann sich im Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Aufhebungsvertrag jedenfalls dann nicht auf den Befreiungstatbestand des § 147a Abs. 1 S. 2 Nr. 3 SGB III berufen, wenn das Arbeitsverhältnis auf Grund des Vertrages vor dem Tag geendet hat, zu dem es bei einer fristgerechten Kündigung durch den Arbeitnehmer geendet hätte. [Nicht amtlich veröffentlichte Entscheidung]
Fundstellen: AuA 2005, 494
Normenkette:
SGB III § 147a Abs. 1 S. 2 Nr. 3
Vorinstanzen: LSG Berlin 13.02.2004 L 4 AL 99/02 , SG Berlin 17.09.2002 S 56 AL 4809/01

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