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BSG, Urteil vom 11.12.2013 - 6 KA 39/12
Heranziehung angestellter Ärzte eines MVZ zum ärztlichen Bereitschaftsdienst in der vertragsärztlichen Versorgung
Auf der Grundlage einer allein von der Kassenärztlichen Vereinigung erlassenen Bereitschaftsdienstordnung können die in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) angestellten Ärzte nicht unmittelbar zum Bereitschaftsdienst (Notdienst) herangezogen werden. Die Verpflichtung zur Teilnahme am Bereitschaftsdienst richtet sich vielmehr an das zugelassene MVZ.
Normenkette:
SGB V § 72 Abs. 1
,
SGB V § 75 Abs. 1 S. 2
,
SGB V § 77 Abs. 3
,
SGB V § 95 Abs. 3
Vorinstanzen: SG Dresden 20.06.2012 S 11 KA 162/09
Auf die Revision des Klägers werden das Urteil des Sozialgerichts Dresden vom 20. Juni 2012 sowie der Bescheid der Beklagten vom 10. Februar 2009 in der Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 2. September 2009 in der Fassung des Änderungsbescheides vom 16. Mai 2012 aufgehoben.
Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens in allen Rechtszügen.

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