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BSG, Beschluss vom 17.07.2007 - 2 U 96/07 B
Begründung einer überlangen Verfahrensdauer im sozialgerichtlichen Verfahren
[Nicht amtlich veröffentlichte Entscheidung]
Es reicht nicht aus, einen Verstoß gegen Art. 6 und Art. 13 der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten zu belegen, wenn der Beschwerdeführer lediglich das Nichtvorliegen besonderer Umstände behauptet, die eine längere Verfahrensdauer rechtfertigen könnten, ohne dies schlüssig zu begründen. Ein solcher außergewöhnlicher Umstand stellt die Einholung von zwei Gutachten nach § 109 SGG durch das Sozialgericht dar.
Normenkette:
MRK Art. 13 Art. 6 Abs. 1 S. 1
,
SGG § 109 § 160 Abs. 2 Nr. 3 § 160a Abs. 2 S. 3
Vorinstanzen: LSG Baden-Württemberg 16.02.2007 L 6 U 4732/04 , SG Konstanz 22.06.2004 S 6 U 1766/99

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