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BSG, Urteil vom 17.11.2015 - 1 KR 13/15
Vergütung stationärer Krankenhausleistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung; Zusammenfassung mehrere Krankenhausaufenthalte nach einer Verlegung; Unzulässigkeit fiktiver Abrechnungen und Berücksichtigung der tatsächlichen Krankenhausaufenthalte der Versicherten
1. Die sachlich-rechnerische Richtigkeit einer Krankenhausabrechnung ist unabhängig von hypothetischen Geschehensabläufen ausschließlich am tatsächlichen Behandlungsverlauf zu messen.
2. Eine sachlich-rechnerisch richtige Fallpauschale einer Krankenhausabrechnung ist bei unwirtschaftlicher Verweildauer grundsätzlich um die betroffenen Tage zu kürzen.
Normenkette:
KHEntgG § 7 Abs. 1
,
SGB V § 109 Abs. 4 S. 3
,
SGB V § 12 Abs. 1
,
Vorinstanzen: LSG Berlin-Brandenburg 10.12.2014 L 1 KR 330/13 , SG Potsdam 26.09.2013 S 3 KR 143/11
Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg vom 10. Dezember 2014 wird zurückgewiesen.
Die Klägerin trägt auch die Kosten des Revisionsverfahrens.
Der Streitwert für das Revisionsverfahren wird auf 1322,97 Euro festgesetzt.

Entscheidungstext anzeigen: