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BSG, Urteil vom 19.02.2009 - 10 LW 3/07
Anspruch einer Fiktivlandwirtin auf Rente aus der Alterssicherung der Landwirte; Vorliegen dauernden Getrenntlebens bei Aufenthalt im Pflegeheim; Abgabe des landwirtschaftlichen Unternehmens
1. Hält sich der Ehegatte eines Landwirts auf Dauer in einem Pflegeheim auf, leben die Eheleute nur dann getrennt, wenn ein erkennbarer Trennungswille besteht.
2. Vollendet der Landwirt sein 65. Lebensjahr, steht der Fiktivlandwirtin nur dann weiterhin Rente aus der Alterssicherung der Landwirte zu, wenn das landwirtschaftliche Unternehmen auch tatsächlich abgegeben worden ist.
Fundstellen: NZS 2009, 677
Normenkette:
ALG § 1 Abs. 3 S. 1
,
ALG § 13 Abs. 1 Nr. 4
,
ALG § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 1
,
ALG § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 3
,
ALG § 21 Abs. 2 S. 2
,
ALG § 21 Abs. 9 S. 2
,
ALG § 21 Abs. 9 S. 3
,
ALG § 21 Abs. 9 S. 4
,
BGB § 1567 Abs. 1
Vorinstanzen: SG Detmold 13.03.2007 S 2 LW 14/06 , LSG Essen 08.08.2007 L 8 LW 5/07
Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 8. August 2007 wird zurückgewiesen.
Außergerichtliche Kosten sind auch für das Revisionsverfahren nicht zu erstatten.

Entscheidungstext anzeigen: